VUBU-MEDICAL ist ein spezialisierter Anbieter medizinischer Instrumente mit einem Sortiment von über 30.000 Varianten chirurgischer Werkzeuge für Kliniken, Praxen und OP-Zentren. Unser Fokus liegt auf gleichbleibender Instrumentenqualität, zuverlässiger Verfügbarkeit und fachkundiger Produktauswahl.
Vom einfachen Nadelhalter bis zum laparoskopischen Instrument, von der Mosquito-Klemme bis zur Aortenklemme – alle gängigen chirurgischen Instrumente sind direkt lieferbar. Das reduziert den Beschaffungsaufwand für Einkäufer im klinischen Bereich erheblich.
Alle Instrumente bestehen aus gehärtetem, korrosionsbeständigem Edelstahl und entsprechen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Sie sind für wiederholte Sterilisationszyklen im Autoklaven ausgelegt und dauerhaft im klinischen Einsatz nutzbar.
Jedes Instrument wird vor dem Versand auf Funktion, Oberflächenverarbeitung und Leichtgängigkeit geprüft – ein wichtiger Schritt, um Ausfälle im OP-Alltag zu vermeiden.
VUBU-MEDICAL arbeitet mit Kliniken, OP-Zentren, Praxen und veterinärmedizinischen Einrichtungen zusammen. Großbestellungen, individuelle Instrumentenzusammenstellungen und regelmäßige Lieferverträge sind möglich.
Alle Artikel im Sortiment enthalten vollständige Maße, Materialangaben und technische Spezifikationen – damit medizinische Einkäufer fundierte Entscheidungen treffen können, ohne Rückfragen stellen zu müssen.
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Alle chirurgischen Instrumente im VUBU-MEDICAL-Sortiment entsprechen anerkannten medizinischen Fertigungsstandards und sind für den professionellen klinischen Einsatz ausgelegt.
Verwendet wird medizinischer Edelstahl (i.d.R. 420er oder 410er Martensit-Stahl), gehärtet und poliert. Die Oberflächen sind matt, satiniert oder hochglanzpoliert – je nach Anforderung des Instruments. Korrosionsbeständigkeit und Formstabilität bleiben auch nach wiederholter Sterilisation erhalten.
Alle Instrumente sind autoklavierbar bei 134 °C (Vorvakuumverfahren) und beständig gegenüber gängigen Desinfektionsmitteln und Reinigungsverfahren gemäß RKI- und DGSV-Empfehlungen.
Nadelhalter mit Hartmetalleinsatz (Tungsten Carbid) sind für hohe Griffsicherheit bei feinen Nähten ausgelegt. Der TC-Einsatz verlängert die Lebensdauer erheblich und ist erkennbar an den goldenen Griffen.
Alle Produktseiten enthalten vollständige Längenangaben, Gewichtsangaben (wo zutreffend), Spitzengeometrie und Einsatzbereich. Dies ermöglicht eine sichere, anforderungsgerechte Auswahl ohne Rückfragen.
Chirurgische Instrumente sind keine Universalwerkzeuge – jedes Instrument ist auf einen bestimmten Gewebetyp, eine Zugangssituation oder einen Eingriff abgestimmt. Das VUBU-MEDICAL-Sortiment deckt die wichtigsten klinischen Anwendungsbereiche ab.
Die Metzenbaum-Schere eignet sich für stumpfes und scharfes Präparieren in empfindlichem Gewebe. Die Mayo-Schere wird für gröberes Gewebe und Faszien eingesetzt. Die Pottsche Schere findet Anwendung in der Gefäßchirurgie. Verbandscheren und Präparierscheren ergänzen das Sortiment für den klinischen Alltag und die Wundversorgung.
Gefäßklemmen wie die Pean-Klemme, Kelly-Klemme und Mosquito-Klemme werden zur Blutstillung und Gewebefixierung eingesetzt. Die Bulldog-Klemme und DeBakey-Klemme finden Verwendung in der Gefäßchirurgie. Für die Bauchchirurgie stehen Gewebefasszangen und Darmfasszangen zur Darstellung und zum atraumatischen Greifen von Darm und Organgewebe zur Verfügung. Tuchklemmen sichern Abdecktücher im OP. Overholt-Klemmen, Ringklemmen, Wertheim-Klemmen und Aortenklemmen bedienen spezialisierte Eingriffe in der Thorax- und Gynäkologischen Chirurgie.
Wundhaken wie der Langenbeck-Haken, Hohmann-Haken, Roux-Haken und Fritsch-Haken halten das Operationsfeld offen. Wundsperrer und Retraktoren ermöglichen beidhändiges Arbeiten ohne Assistenz. Retraktoren für die Laparoskopie sowie arthroskopische Instrumente erweitern das Angebot für minimalinvasive Eingriffe.
Nadelhalter in Standard- und TC-Ausführung sowie chirurgische Pinzetten und anatomische Pinzetten werden für Naht und Gewebefassung eingesetzt. Die Auswahl des richtigen Instruments hängt von Nahtmaterial, Tiefe und Gewebeart ab.
Tupferzangen und Schwammzangen, Kornzangen (gebogen), Rampley-Zangen und Biopsiezangen / Biopsiestanzen decken Anwendungen von der einfachen Wundversorgung bis zur gewebeschonenden Gewebeentnahme ab. Das Tenaculum findet Einsatz in der Gynäkologie. Die Luer-Zange / Hohlmeißelzange nach Luer wird in der Orthopädie und Neurochirurgie für Knochen- und Bandscheibengewebe verwendet.
Sonden für die Chirurgie (z. B. Bowman-Sonde) dienen der Gang- und Kanalsondierung in HNO und Ophthalmologie. Bougies und Obturatoren werden zur Dilatation von Körperöffnungen und Hohlräumen eingesetzt. Trokare und Kanülen ergänzen das Sortiment für Punktion und minimalinvasiven Zugang.
Das Nasenspekulum / Sims-Spekulum ermöglicht die Inspektion von Nasenhöhle und Vaginalkanal. Das Wartenberg-Rad wird in der Neurologie zur Prüfung der Hautoberflächensensibilität eingesetzt. Das Laryngoskop findet Anwendung bei der Atemwegsinspektion und Intubation.
Raspatorien lösen Periost vom Knochen – ein Standardschritt in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Küretten dienen der Abtragung von Knochenmaterial, Granulationsgewebe oder Schleimhaut. Skalpellgriffe und Skalpellklingen in verschiedenen Größen nehmen Standardklingen für präzise Schnitte auf.
Die Geburtszange findet in der geburtshilflichen Assistenz Anwendung. Gynäkologische Instrumente wie Fritsch-Haken, Tenaculum und Sims-Spekulum decken spezifische Eingriffe im gynäkologischen OP ab.
Der überwiegende Teil der chirurgischen Instrumente – Klemmen, Scheren, Nadelhalter, Retraktoren, Zangen und Sonden – ist materialbedingt auch für den veterinärchirurgischen Einsatz geeignet und wird von tierärztlichen Kliniken genutzt.
Eine sachgemäße Aufbereitung ist Voraussetzung für die dauerhafte Funktionsfähigkeit und hygienische Sicherheit chirurgischer Instrumente. Alle Instrumente von VUBU-MEDICAL sind für die maschinelle und manuelle Aufbereitung ausgelegt.
Nach jedem Einsatz sollten Instrumente unmittelbar in ein enzymatisches Einweichmittel gegeben werden, um Blutreste und Geweberückstände zu lösen. Die maschinelle Reinigung im Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) gemäß DGSV-Leitlinien ist die empfohlene Standardmethode. Bei manueller Reinigung ist auf alkalische oder enzymatische Reiniger ohne chlorhaltige Zusätze zu achten, um die Edelstahloberfläche zu schützen.
Nach der Reinigung erfolgt die thermische Desinfektion im RDG (A0-Wert ≥ 3000 empfohlen für kritische Instrumente). Chemische Desinfektion ist als Ergänzung möglich, ersetzt jedoch nicht die thermische Aufbereitung für chirurgische Instrumente der Risikoklasse „kritisch B".
Alle Instrumente sind autoklavierbar bei 134 °C im Vorvakuumverfahren (3 Minuten Haltezeit). Fraktioniertes Vorvakuumverfahren ist für Hohlkörperinstrumente wie Sonden, Bougies und Obturatoren erforderlich. Zur sicheren Aufbewahrung nach der Sterilisation empfehlen sich passende Sterilcontainer oder Sterilisationsbeutel gemäß DIN EN ISO 11607.
Vor jeder Wiederverwendung sollten Instrumente auf Korrosion, Verformung, Risse und Funktionsfähigkeit geprüft werden. Gelenke und Sperrmechanismen – etwa bei Kelly-Klemme, Nadelhalter oder Allis-Klemme – sind auf Leichtgängigkeit und korrekten Verschluss zu kontrollieren. Instrumente mit TC-Hartmetalleinsatz sind auf Absplitterungen am Einsatz zu prüfen. Stumpfe Schneiden an Scheren (Metzenbaum, Mayo, Verbandschere, Präparierschere) können nachgeschliffen werden – das Instrument bleibt dabei voll funktionsfähig.
Sterilisierte Instrumente sind trocken, staubgeschützt und vor mechanischer Beschädigung gesichert zu lagern. Instrumentensiebe oder gepolsterte Kassetten schützen empfindliche Spitzen – besonders bei Pinzetten (anatomische Pinzette, Ohrpinzette, Splitterpinzette, Adson-Brown-Pinzette) und feinen Zangen.
